Schon zum dritten Mal war ich auf der Suche nach einem Eingang zu einem Bunker (irgendwo in Europa). Dieses Mal nahm ich Jürgen, der immer scharf auf ein kleines Abenteuer ist, mit und versuchte es erneut mit den Männern die schon vor vielen Jahren dieses Projekt in Angriff nahmen.
Ich suchte Jahre vorher schon mit einem Bodenradar nach dem vermuteten Luftschacht - ohne Erfolg. Das zweite Mal kam ich sogar mit Wünschelrute, Bodenradar und Tiefensuchgerät - aber auch ohne etwas weiterführendes zu finden. Die Suchergruppe die mich wieder zur weiteren Nachsuche eingeladen hatte, fand (und grabte sich) schon drei Eingänge zu diesem Bunker. Leider kam man nicht viel weiter weil die Tunnels in die Mitte auch alle gesprengt waren. Was man aber dadurch gut sehen konnte, war der Verlauf des Tunnels.
Wir wollten nun einenLuftschacht finden, der an den Sprengungen vorbei liegt und uns eventuell zum Glück führt. Luftschächte sind meistens mit einem Gitter gesichert - also versuchten wird dieses mit dem NOKTA GoldenKing aufzuspüren.
Leider hatten wir nur 2 Tage Zeit. Mit etwas Glück und
viel Arbeit gelang es uns aber den hoffentlich zum Erfolg führenden Luftschacht
zu orten. Nach langem Graben in lehmigem, hartem Boden, fanden wir Teile des
Abdeckgitters, des wohl auch gesprengten Luftschachts. Jetzt geht es ans Weitergraben
und Bohren um eine Sonde mit Kamera einführen zu können .... und
wer weiss schon wie die Geschichte wohl enden wird.
Der Eingang zu einem Tunnel
Natürlich wollte Jürgen mal schauen was da unten zu sehen war: wieder nichts.
So einen Luftschacht wollten wir finden. In diesem wurde schon nachgesehen. Bis auf 15 Meter geht es hinunter zum eigentlichen Tunnel der ca. 5 Meter breit ist.

Ich hatte mir folgdendes überlegt: Es waren wohl schon einige vor uns hier zum Suchen. Dies bedeutet, dass wohl auch schon die meisten interessanten Objekte oberflächennah gefunden und ausgegraben worden sind. Zeigt der Detektor ein Signal in grösserer Tiefe an wird es aber für uns wieder interessant. Dazu suchte ich nur an Stellen, die muldenförmig waren und wohl von einer Sprengung so geformt wurden.

Das Ergebnis sieht man hier unten. Auf ca. 1 Meter Tiefe fanden
wir eine Stange von etwa 30 cm (unterstes Foto) Länge.
Dann, auf 1,20-1,40 Meter noch zwei Stück und viele Tonscherben, die
wohl damlas ein Tonrohr ergeben haben. Leider mussten aus Zeitmangel fürs
Erste aufgeben. Der GoldenKing von NOKTA zeigte aber immer noch Metall an
- und das bei über 180 cm Tiefe (sehe youtube
)!


Jürgen arbeitete fleissig mit. Wenn man gut hinsieht, kann man zwischen der Schaufel und den Händen von Jürgen schon das Rohr sehen.

Hier ist das Rohr gut zu sehen
Unten die gefundenen Gestänge und Tonscherben